Jagdprojekt gegen Tierleid und für mehr Verkehrssicherheit

Jagdprojekt gegen Tierleid und für mehr Verkehrssicherheit

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Im Bild: Obmann Walter Puff, Jagdleiter Konrad Kaponig, Jägerin Sigrid Frühstük und Landesreferent Josef Schnabl

Vor kurzem wurde eine drei Kilometer lange Strecke entlang der Turracher Straße (B 95) von der Jagdgesellschaft Maltschacher See mit mondernsten Wildwarngeräten ausgestattet. Ziel ist es, die Häufigkeit von Straßenfallwild zwischen dem Ortsteil Laboisen und der Abfahrt Niederdorf zu reduzieren, und so auch die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Ab sofort können sich Autofahrer auf der Turracher Straße (B 95) speziell in der dämmrigen Jahreszeit ein Stück weit sicherer fühlen. Auf Initiative der Jagdgesellschaft Maltschacher See konnte ein fallwildanfälliges Teilstück der B 95 kurz vor Feldkirchen mit optisch-akustischen Wildwarngeräten ausgestattet werden. „Die Geräte wurden auf beiden Seiten der Straße an den Leitpfosten installiert. Es besteht die Auswahlmöglichkeit zwischen hoch- und tieffrequenten Tönen. Das soll dem Gewöhnungseffekt des Wilds vorbeugen“, informiert Josef Schnabl, Landesreferent der Kärntner Jägerschaft für Reviereinrichtung.

Blinken warnt Wild

Optisch wird das Wild über ein aktives Aufblinken gewarnt, wodurch die Fahrzeuglenker weder abgelenkt noch beeinträchtigt sind. Die Projektkosten tragen die Kärntner Jägerschaft und das Land Kärnten. Für Installation, Wartung und laufende Überprüfung übernehmen die Jäger der Jagdgesellschaft Maltschacher See die Verantwortung. Walter Puff, Obmann der Jagdgesellschaft, bedankt sich bei allen Projektbeteiligten, besonders bei Josef Schnabl und Straßenmeister Johannes Lammer, für die tatkräftige Unterstützung. „Wir sind stolz darauf, einen Beitrag gegen das Tierleid und für eine erhöhte Verkehrssicherheit leisten zu können“, erläutert Puff. Es handelt sich um ein zeitlich unbefristetes Projekt, das laufend evaluiert wird.

Blinkender Wildwarner
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