Vorhang auf für Mord, Pointe und jede Menge Talent: In der Aula des BRG Feldkirchen feierte gestern Donnerstag, den 23. April, die von den Schüler:innen selbstgeschriebene Krimikomödie „Tod in Birmingham“ ihre umjubelte Premiere – und das mit großem Erfolg.
Alles aus Schülerhand
Rund 250 Zuschauer:innen ließen sich das Abschlussprojekt des Wahlpflichtfachs „Theater und Drama“ nicht entgehen. Federführend begleitet von den Professorinnen Elena Knes und Pamela Springer, stellten die Schüler:innen innerhalb von nur drei Monaten ein beachtliches Bühnenstück auf die Beine – von der ersten Idee bis zur fertigen Inszenierung. Text, Regie, Kostüme und Requisiten? Alles hausgemacht.
Theorie gelernt, Praxis gelebt
Das Stück – zwei Mal 45 Minuten Spannung mit einer kurzen Verschnaufpause dazwischen – markierte zugleich den praktischen Höhepunkt des zweijährigen, maturablen Wahlpflichtfachs. Ziel: Das im Unterricht erarbeitete theoretische Wissen auf die Bühne bringen. Und genau das gelang eindrucksvoll. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem durch Workshops mit dem Stadttheater, inklusive Profi-Bühnenbauer vor Ort.
Theater fest am BRG verankert
Detail am Rande: Neben der gelungenen Aufführung zeigte sich auch, wie stark Theater am BRG verankert ist. Denn neben dem Wahlpflichtfach „Theater und Drama“ gibt es auch einen schuleigenen Theaterclub, der aktuell 25 Mitglieder zählt und jährlich zwei Produktionen auf die Bühne bringt – zuletzt ebenfalls vor ausverkauftem Haus.
Im Publikum
Im Publikum gesichtet wurden unter anderem Bürgermeister Martin Treffner, Stadtrat und Schulvereinsobmann Christoph Gräfling, Elternvereinsobmann Lukas Neumaier, Petra Hatzel von der Theatergruppe St. Ulrich mit ihrem Stellvertreter Alfred Glanzer, Hanni Gerretsen vom Kulturforum Amthof sowie Musikmittelschul-Direktorin Petra Gangl. Auch der interimistische BSC-Direktor Alexander Kröll und Vizedirektor Stefan Godec zeigten sich begeistert.

