Betonfertigungstechniker:in – klingt zwar sperrig, ist aber ein voll cooler Job. Fünf Lehrlinge von der Firma Cerne in Feldkirchen verraten, warum.
Ein Unternehmen, das schon seit über 130 Jahren am Start ist und trotzdem voll modern bleibt? Das ist Cerne in Feldkirchen. Gegründet 1895 als kleines Betonwerk, ist daraus heute ein richtig cooler Player in der Baubranche geworden – rund 100 Menschen arbeiten hier auf einem fünf Hektar großen Gelände. Und damit man alles liefern kann, gibt’s sogar einen eigenen Fuhrpark mit 15 LKWs. Cerne macht drei Dinge: Baustoffhandel, Betonfertigteile und Transportbeton. Kurz gesagt: Alles, was man zum Bauen braucht, kommt aus einer Hand. Hier entstehen Wände, Decken, Stiegen oder richtig große Teile für Hallen. Für Lehrlinge heißt das vor allem eins: kein Tag ist wie der andere.
Wir mögen Action
Als Betonfertigungstechniker:in arbeitest du jeden Tag an anderen Projekten. Mal geht’s um ein Einfamilienhaus, mal um große Industriehallen. Genau das taugt den Lehrlingen besonders. Marco Lackner (17) aus Maltschach, 2. Lehrjahr: „Die Arbeit gefällt mir sehr gut, weil man hier viel lernt und man immer wieder etwas anderes macht.“ Auch der gebürtige Ukrainer Oleksii Hrytsiv (16), der jetzt in Steuerberg lebt und im 1. Lehrjahr ist, sieht das so: „Mir gefällt alles sehr gut – der Job ist interessant, ich lerne täglich etwas Neues kennen und ich finde es faszinierend, aus Einzelteilen etwas Ganzes zu machen.“ Samuel Verilli (18) aus Himmelberg, 2. Lehrjahr und Berufsschul-Vorzugsschüler, betont: „Mir gefällt an meinem Job einfach alles – vom Produzieren von Fertigteilen übers Betonieren bis hin zum Fertigen von Schalungen. Ich muss mitdenken, brauche handwerkliches Geschick und Muskelkraft.“
Wir halten zusammen
Was bei Cerne noch positiv ins Auge fällt: Der Zusammenhalt. Hier wird nicht nur gemeinsam gearbeitet, sondern auch miteinander gelacht. Kevin Ostermann (21) aus Feldkirchen, 1. Lehrjahr: „Man stellt sich täglich neuen Herausforderungen, die Teamgeist erfordern. Cerne ist für mich eine humorvolle, zusammenhaltende Firma, wo man sich gegenseitig unterstützt.“ Auch Marcel Turic (16) aus Himmelberg, 1. Lehrjahr, bestätigt: „Hier sind einfach alle nett!“
Wir haben genug Freizeit
Ein weiterer Pluspunkt sind die Arbeitszeiten von 6 bis 14 Uhr bzw. von 7 bis 15 Uhr. Das bedeutet: Früh starten, aber dafür am Nachmittag auch früher frei haben. „Unsere Arbeitszeiten sind toll!“, sind sich alle Lehrlinge einig. Denn so bleibt genug Zeit für Freunde, Hobbys oder einfach zum Chillen.
Wir nutzen die Öffis
Die Berufsschule in Murau ist gut erreichbar, besonders mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was den Alltag deutlich erleichtert. Marcel Turic erklärt. „Toll an der Berufsschule ist, dass sie von Feldkirchen aus super erreichbar ist. Und die Lehrer:innen lassen einen am Freitag meist schon früher gehen, damit man Bus oder Zug rechtzeitig erreichen kann.“
Wir machen Karriere
Bei Cerne ist nach der Lehre noch lange nicht Schluss. Wer motiviert ist, kann richtig Karriere machen – vom Vorarbeiter über den Polier bis hin zum Baumeister. Zusatzqualifikationen wie Kran- oder Staplerschein gibt’s direkt im Betrieb. Einige der Lehrlinge haben schon klare Ziele für die Zukunft und möchten eine Polier-Karriere einschlagen.
Lehre im Aufwind
Bei Cerne merkt man: Lehrlinge sind gefragt. Allein im Vorjahr wurden sechs neue aufgenommen, hinzu kommen noch mehrere, die aktuell im zweiten Lehrjahr sind. Und sogar in den Ferien schnuppern Interessierte freiwillig rein – und bleiben. Aktuell gibt’s wieder neue Lehrstellen als Betonfertigungstechniker:in. Fazit: Abwechslungsreiche Arbeit, ein starkes Team, richtig gute Arbeitszeiten, super Erreichbarkeit von Schule & Firma und top Karrierechancen.
Hard Facts Betonfertigungstechniker
Berufs-Schnuppern jederzeit möglich
Lehrdauer: 3 Jahre
Ablauf:
Praxis im Betrieb, pro Lehrjahr sind
10 Wochen Blockunterricht in der Berufsschule zu absolvieren
Berufsschul-Standort: Murau (Steiermark). Wer möchte, kann das Internat nutzen. Die Kosten dafür übernimmt die Firma Cerne.
Lehrlingsentschädigung:
- Lehrjahr: rd. € 1.100,- (brutto)
- Lehrjahr: rd. € 1.660,- (brutto)
- Lehrjahr: rd. € 2.440,- (brutto)
Du hast die Matura? Dann kannst du deine Lehrzeit verkürzen und dich über ein höheres Einstiegsgehalt nach dem Lehrabschluss freuen.
Das solltest du mitbringen: handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, logisches Denken, eine gewisse körperliche Fitness und die Bereitschaft, etwas Lernen zu wollen
Auf das kannst du dich freuen: Geregelte Arbeitszeiten, die Platz für viel Freizeit lassen (Arbeitszeit: 6-14 Uhr bzw. 7-15 Uhr / Freitags nur bis 13 Uhr), ein attraktives Lohnniveau, beste Karrierechancen innerhalb der Firma Cerne, abwechslungsreiche Tätigkeiten, kollegiales Betriebsklima mit Du-Kultur, Arbeiten im geschützten Hallenbereich.
Standort: Cerne Baustoff- und Fertigteilwerk GmbH, Industriestraße 11, 9560 Feldkirchen, Tel.: 04276/2355-0
Bewirb dich jetzt:
Sende deine E-Mail an:
office@cerne.at (z.H. Michael Cerne)
Die Firma Cerne im Check
Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1895 von Alois Cerne. Damals ging’s noch ziemlich klassisch zu – Betonwerk, Handarbeit, kleine Werkstatt. Heute? Ganz andere Liga! Mittlerweile arbeitet Cerne auf einem riesigen Gelände mit rund 5 Hektar Fläche und beschäftigt etwa 100 Mitarbeiter:innen. Das Unternehmen wird aktuell von Michael Cerne geführt – bereits in der vierten Generation. Und genau das merkt man auch: Trotz moderner Technik ist die Firma familiär geblieben. Kurze Wege, lockere Atmosphäre und sogar eigene Ausbildungsmöglichkeiten für junge Leute. Zudem steht man jetzt auf drei Standbeinen: Baustoffhandel – alles, was man zum Bauen braucht Fertigteile (mittlerweile das Hauptgeschäft) – vorgefertigte Beton-Elemente wie Wände, Decken oder Stiegen
Transportbeton – frischer Beton direkt auf die Baustelle geliefert
Was besonders auffällt: Cerne denkt auch an die Umwelt. Die Firma produziert mehr Strom selbst, als sie verbraucht. Rund 75 % der Wärme kommen aus Biomasse. Regenwasser wird gesammelt und wiederverwendet. Heißt: Beton kann auch ziemlich „grün“ sein!
