Helden von morgen

Helden von morgen

Fotos: Privat

Feuerlöscher in die Hand, Schläuche ausrollen, Erste Hilfe Maßnahmen üben – und dabei jede Menge Spaß haben. So geht Freizeit bei der Feuerwehrjugend in Radweg.

Die Feuerwehrjugend ist für Mädchen und Burschen im Alter von 10 bis 15 Jahren. Aktuell sind elf Jugendliche in Radweg aktiv, etwa ein Drittel davon Mädchen. Andreas Weißensteiner, Kommandant-Stellvertreter und Jugendhelfer, verrät: „Bereits seit 1995 wird in Radweg Nachwuchsarbeit geleistet, offiziell besteht die Jugendgruppe allerdings erst seit 2003.“

Mitmachen lohnt sich

„Wir bereiten die Jugend darauf vor, dass sie später die erfahrenen Kameraden unterstützen können“, erklärt Jugendbeauftragte Katharina Schneider. Theorie und Praxis wechseln sich dabei ab. Die Jugendlichen lernen neben Brandbekämpfung und Gerätekunde auch Erste Hilfe Grundlagen – etwa stabile Seitenlage oder das Anlegen eines Druckverbandes.

Begeisterung, die ansteckt

Viele Kids und Teens sind mit so viel Begeisterung dabei, dass ihnen eine Übung pro Woche kaum reicht. „Teilweise bekommen wir von den Eltern die Rückmeldung, dass selbst drei Übungen in der Woche, was vor Bewerben der Fall ist, für die Kinder noch zu wenig sind, weil es ihnen so viel Spaß macht“, strahlt Schneider. Auch im Alltag macht sich das Gelernte bemerkbar. Eltern berichten etwa, dass ihre Kinder nach einer Übung plötzlich auf Sicherheitsmaßnahmen zu Hause achten. „Dann heißt es auf einmal: Mama, wir haben gar keinen Feuerlöscher im Haus – den müssen wir besorgen“, sagt Schneider lachend.

Erfolgreich

Und wer fleißig übt, der hat auch Erfolg. Kein Wunder also, dass die Feuerwehrjugend Radweg bei Bewerben die Nase vorne hat. Dreimal in Folge holte man sich den Vizelandesmeistertitel. Ebenso oft die Qualifikation für die Bundesmeisterschaften. „Das allein ist schon eine große Leistung“, betont Weißensteiner.
Dazu sahnten die jungen Florianis regelmäßig bei den Bezirksmeisterschaften in Gruppen- und Einzelbewerben den 1. Platz ab.

Teamgeist

„Für uns ist es aber auch wichtig, dass die Kameradschaft ganz vorne steht“, betont Schneider. Gemeinsame Aktivitäten wie Sommercamps, Team-Bewerbe oder 24-Stunden-Übungen sorgen dafür, dass die Kinder und Jugendlichen als Gruppe zusammenwachsen und lernen, sich aufeinander zu verlassen.

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