Buntes Treiben im Pfarrsaal: Wenn „Dr. Chaos“ die Regie übernimmt

Buntes Treiben im Pfarrsaal: Wenn „Dr. Chaos“ die Regie übernimmt

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Kinderfasching im Pfarrsaal FeldkirchenFoto: aufgeschnappt.at | Egon Rutter

Ein Konfetti-Regen der Lebensfreude ging am vergangenen Faschingssamstag über dem Feldkirchner Pfarrsaal nieder.

Wo sonst besinnliche Töne herrschen, regierten für zweieinhalb Stunden Ausgelassenheit, Kinderlachen und ein Hauch von närrischem Chaos. Unter dem Ehrenschutz von Vizebürgermeister Christian Petautschnig verwandelte sich das kirchliche Zentrum in eine pulsierende Faschingsarena.

Ein Auftakt mit Schwung

Den stimmungsvollen Startschuss setzte der Kinderkirchenchor, der mit seinem fröhlichen Repertoire sofort klarmachte, dass „stilles Sitzen“ an diesem Nachmittag ein Fremdwort bleiben würde. Rund 30 verkleidete Kinder aus der Stadt und dem Umland waren der Einladung gefolgt und brachten ihre Eltern gleich mit ins bunte Getümmel.

Duelle auf Rädern und Limbo-Fieber

Das Organisationsteam rund um Alexandra Wagner und Pastoralassistentin Gisela Gsodam bewies ein glückliches Händchen für die Programmgestaltung. Spätestens beim großen Bobbycar-Rennen, bei dem sich der Nachwuchs hitzige Duelle mit den Eltern lieferte, gab es auf den Rängen kein Halten mehr. Ob sportlicher Ehrgeiz oder augenzwinkernde „Schummeleien“ – der Spaß stand bei den anschließenden Preisverleihungen stets im Vordergrund.

Nach den rasanten Rennen sorgten Klassiker wie der Limbodance und verschiedene Mitmachlieder dafür, dass die Tanzfläche bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Kulinarik und eine Prise Chaos

Hinter den Kulissen sorgte ein eingespieltes Team für die nötige Energie: Michael Wagner und seine Tochter kümmerten sich gemeinsam mit Conny Kölz und Anni Wedenig um die Verpflegung der kleinen und großen Gäste. Frische Faschingskrapfen und kühle Getränke boten die ideale Stärkung zwischen den Tanzeinlagen.

Für den humoristischen Höhepunkt sorgte jedoch ein bekanntes Gesicht in ungewohnter Rolle: Pfarrfotograf und Pastoralassistent Peter Artl mischte als „Dr. Chaos“ die Menge auf und machte seinem Namen alle Ehre, was die Stimmung im Saal endgültig zum Kochen brachte.

Ein Fest der Gemeinschaft

Nach zweieinhalb Stunden endete ein Nachmittag, der mehr war als nur eine Faschingsfeier. Es war ein Fest der Begegnung, das nur durch das Engagement zahlreicher freiwilliger Hände möglich wurde. Die kleinen Besucher verließen den Saal schließlich erschöpft, aber glücklich – und mit Sicherheit mit dem einen oder anderen Konfetti-Souvenir in den Taschen.



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