Großübung „KATEX26“ in Hüttenberg: 200 Einsatzkräfte im Erdbeben-Szenario

Großübung „KATEX26“ in Hüttenberg: 200 Einsatzkräfte im Erdbeben-Szenario

Foto: ÖA@BFK07

Hüttenberg: In vier realitätsnahen Szenarien war sowohl Fachwissen als auch Improvisation gefragt. Ein Felssturz mit einsturzgefährdeter Mauer forderte präzises Arbeiten bei der Bergung verschütteter Personen. Parallel dazu errichteten Einsatzkräfte nach dem Ausfall einer Verbindung eine stabile Holzbrücke, um den Nachschub zu sichern. Auch ein akut einsturzgefährdetes Gebäude stand im Fokus: Mit gezielten Abstützmaßnahmen wurde die Struktur gesichert. Anspruchsvoll gestaltete sich zudem ein Stolleneinbruch – erst nach aufwendigen Sicherungsarbeiten konnte ein Zugang geschaffen werden. Übungsleiter und Kommandant der F-KAT-Bereitschaft 4, HBI Raffael Kalt, zog eine positive Bilanz und betonte die intensive Zusammenarbeit sowie die gezeigte Leistungsfähigkeit der Einheiten.

Zahlreiche Ehrengäste vertreten

Vor Ort verfolgten zahlreiche Ehrengäste das Übungsgeschehen, darunter LH-Stv. Martin Gruber, der stellvertretende Katastrophenschutzbeauftragte des Landes Kärnten Markus Jansche, LAbg. und Bürgermeister der Marktgemeinde Hüttenberg Josef Ofner sowie LAbg. Günther Leikam. Ebenfalls anwesend waren der Vizepräsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes und Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin, Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter und Bezirksfeuerwehrkommandant St. Veit Friedrich Monai, Bezirksfeuerwehrkommandant Feldkirchen Werner Puggl, der Vorsitzende des Unterausschusses Katastrophenhilfsdienst Libert Pekoll, ABI Thomas Fessl vom Landesfeuerwehrverband Steiermark sowie Bezirksrat Franz Socher (Bezirk Klagenfurt-Stadt). Komplettiert wurde die Reihe der Ehrengäste durch die Bürgermeister der Gemeinden Klein-St. Paul, Eberstein, Brückl und Deutsch-Griffen sowie zahlreiche weitere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus ganz Kärnten.

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