Aufregung um Landschulen – stehen Schließungen bevor?

Aufregung um Landschulen – stehen Schließungen bevor?

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Die Wahlwerbung einer Feldkirchner Partei verweist auf den Erhalt der Landschulen. Konkret sind hier die Volksschulen Radweg und St. Martin gemeint, deren Schließung verhindert werden muss. Was heißt das jetzt! Stehen etwa Schulschließungen an? Wir haben bei Bgm. Martin Treffner und Schulstadtrat Helmut Kraßnig nachgefragt.

Praktisch, wenn es eine Schule im Ort gibt, wo sich jeder noch persönlich kennt, der Schulweg kurz ist und die Kinder die Wegstrecke zu Fuß bewältigen können. Doch Gerüchte gehen um, die verunsichern. „Volksschulen Radweg und St. Martin – Schließung der Standorte unbedingt verhindern!“ heißt es im „Grünen Blatt“ einer Feldkirchner Partei, die auch einen Bürgermeister-Kandidaten zur Wahl stellt. Wir haben nachgefragt, was dahintersteckt.

Schulschließung war nie ein Thema

Sowohl Bürgermeister Martin Treffner als auch Schulstadtrat Helmut Kraßnig zeigen sich, ob der Schließungs-Gerüchte der beiden Landschulen, mehr als verwundert. „Das ist kein Thema und steht überhaupt nicht im Raum und wurde im Gemeinderat auch nie behandelt“, klärt Schulreferent StR Helmut Kraßnig auf. „Es wird keine einzige Schule geschlossen“, spricht auch Bürgermeister Martin Treffner Klartext. „In allen Schulen haben wir mehr als genügend Einschreibungen, damit sind alle Standorte gesichert. Wir werden auch in Zukunft genügend SchülerInnen haben“, betonen Kraßnig und Treffner unisono.

Schule vor Ort besuchen sichert Schulerhalt

„Und solange die Kinder ihre Dorfschule besuchen, wird es auch immer genügend Schuleinschreibungen geben. Daher appelliere ich an alle Eltern, ihre Kinder dort in die Schule zu geben, wo sie zuhause sind. Dies ist auch die Garantie dafür, dass alle unsere Volksschulen auf lange Sicht abgesichert sind“, klärt Bürgermeister Martin Treffner auf. „Die örtliche Schule ist zudem ganz wichtig für die ländlichen Strukturen.

Schulbaufonds

Der Schulbaufonds ist eine Förderung von Bund und Land, die bei baulichen Maßnahmen, wie Um- oder Neubau von Schulen, zum Tragen kommt. Feldkirchen bekam im Jahr 2017 beim Neubau der städtischen Volksschule eine Förderung von rund 3,8 Mio. Euro. Die neue Volksschule wurde daraufhin au ch vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung als „Leuchtturm-Projekt“ ausgezeichnet. Um weitere Förderungen des Schulbaufonds zu lukrieren, ist in weiterer Folge die Ausarbeitung eines Schulstandort-Konzeptes seitens der Stadtgemeinde Feldkirchen für das Land Kärnten notwendig. Dieses steht bereits am Plan und wird in der nächsten Zeit im Referat für Schule, Jugend und Sport ausgearbeitet.

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