Wohnbauförderung neu

Wohnbauförderung neu

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Mit 1. Jänner 2018 tritt das neue Kärntner Wohnbauförderungsgesetz in Kraft. Dabei wurden Einkommensgrenzen angehoben und Mindestanforderungen entschärft.

Eine Anhebung der Einkommensgrenzen war lange fällig. Jetzt ist sie endlich erfolgt. Für einen Ein-Personen-Haushalt liegt das höchstzulässige (Familien)Jahreseinkommen nun bei 38.000 Euro, für ein Elternpaar mit zwei Kindern bei 67.000 Euro. Damit haben nun mehr Kärntner Anspruch auf Förderung.

Niedrigere Darlehenszinsen & planbare Mieten
Zusätzlich wurden die Zinssätze für Darlehen runtergeschraubt. Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig: „Eine weitere, ganz entscheidende Neuerung: planbare Mieten, also eine gleichmäßige Mietentwicklung statt hoher Annuitätensprünge. Darüber hinaus setzen wir Schwerpunkte im Bereich neuer Wohnformen, wie Generationenwohnungen, Startwohnungen oder Gemeinschaftsräume sowie in der Belebung von Orts- und Stadtkernen.“

Energiekennzahlen der Baubewilligung reichen
Die gute Nachricht für alle Häuslbauer: Künftig sind die Energiekennzahlen der Baubewilligung für die Wohnbauförderung ausreichend.

Mehr Geld für Sanierung
Grundsätzlich mehr finanzielle Unterstützung wird es für die Sanierung bestehender Wohnräume geben – mit dem Fokus auf energetischer Sanierung. Eine barrierefreie Bauweise bringt zudem eine Bonusförderung ein – zusätzlich zur Basisförderung. Wer seine eigenen vier Wände nachträglich altersfit machen möchte, darf sich ebenfalls über einen Zuschuss freuen. Auch dem Reconstructing – dabei entsteht neben dem Altbau ein Neubau; nach der Umsiedelung erfolgt der Abriss – wurde im neuen Wohnbauförderungsgesetz Rechnung getragen. Mehr unter www.ktn.gv.at

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