Stadtgemeinde Feldkirchen als „Familien- und Kinderfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet

Stadtgemeinde Feldkirchen als „Familien- und Kinderfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet

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Feldkirchen bekam Zertifikate für besondere Familien- und Kinderfreundlichkeit verliehen. Im Bild (v.re.): Gemeindebundpräsident Alfred Riedl, Familienministerin Juliane Bogner-Strauß, Unicef David Hagen, MA, Projektleiterin GR MMag. Isabella Breiml, StR Renate Dielacher sowie Auditbeauftragter Peter Schiestl.

Die Stadtgemeinde Feldkirchen wurde kürzlich für seine Familien- & Kinderfreundlichkeit ausgezeichnet.

Die Zertifikate „Familienfreundliche Gemeinde“ und „Kinderfreundliche Gemeinde“ wurden von Vertretern der Stadtgemeinde gebührend in Empfang genommen. Überreicht wurden diese im Rahmen einer Abendgala in St. Wolfgang (Salzburg) von Familienministerin Juliane Bogner-Strauß und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl.

Fokus Familie & Kinder

Insgesamt wurden 102 Gemeinden aus ganz Österreich mit dem staatlichen Gütezeichen familienfreundlichegemeinde ausgezeichnet.„Die Gemeinden leisten einen enormen Beitrag zu einem familienfreundlichen Österreich. Von gelebter Familienfreundlichkeit in der Gemeinde profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger sondern auch die lokale Wirtschaft. Vor allem aber setzen familienfreundliche Gemeinden auch ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal. Sie zeigen die Wichtigkeit dieses Themas auf und das über die Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg“, so die Familienministerin. 63 Gemeinden erhielten zudem das UNICEF-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“. „Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wissen: Kinder und Familien sind die Zukunft der Gemeinde und gelebte Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor für die Kommunen“, betont Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl. „Von Kinderbetreuung, über Freizeitmöglichkeiten bis zum Zusammenleben aller Generationen – in allen Bereichen sind die Gemeinden gefordert, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, die lokal richtigen und notwendigen Lösungen zu finden. Vom staatlichen Gütezeichen, und dem partizipativen Prozess, profitieren Gemeinde und Familien gleichermaßen“, so Riedl.

So wird ausgewählt

Am Beginn steht der Auditprozess familienfreundlichegemeinde, ein kommunalpolitischer Prozess, in dem unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aller Generationen das bereits vor Ort bestehende familienfreundliche Angebot evaluiert und neue bedarfsorientierte Maßnahmen entwickelt werden. Dass ein Mehr an Familienfreundlichkeit in der Gemeinde nachweislich auch positive Effekte für den Standort hat, zeigt eine aktuelle Studie der Familie & Beruf Management GmbH, in der zertifiziert familienfreundliche Gemeinden mit nicht zertifiziert familienfreundlichen Gemeinden verglichen wurden. „Dabei hat sich gezeigt, dass das Bevölkerungswachstum in den zertifizierten Gemeinden stärker und die Erwerbsquote höher ist. Wer also Abwanderung vorbeugen will, wer qualifizierte Arbeitskräfte will, der sollte sich mit der Frage der Vereinbarkeit von Familie & Beruf gezielt auseinandersetzen und genau dabei hilft das Audit familienfreundlichegemeinde“, betont die Familienministerin.

Familienfreundliches Österreich

Insgesamt haben bereits über 480 Gemeinden österreichweit am Audit familienfreundlichegemeinde der Familie & Beruf Management GmbH teilgenommen, das sind rund 21 Prozent aller österreichischen Gemeinden. Somit profitieren bereits über 2,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger, also ein Drittel der Gesamtbevölkerung, von den familienfreundlichen Maßnahmen. „Wenn man die Bürgerinnen und Bürger in der Frage der Vereinbarkeit unterstützt und bedarfsorientierte Angebote bereitstellt, verbessert sich die Lebensqualität vor Ort; das hat positive Auswirkungen und natürlich schafft man so Anreize für Familien sich anzusiedeln. Also ein „Win“ für die Gemeinde, ein „Win“ für die Bürgerinnen und Bürger und ein „Win“ für den Standort“, so die Bundesministerin abschließend.

 

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