So finden Sie den passenden Reifen für diesen Winter!

So finden Sie den passenden Reifen für diesen Winter!

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Mit 1. November gilt in Österreich wieder die Winterreifen-Pflicht bei winterlichen Verhältnissen. Das bedeutet bei Schnee, Matsch oder Eis. Am besten gleich einen Termin bei den Reifenspezialisten in Feldkirchen vereinbaren. 

Sicher unterwegs ist man mit dem zeitgerechten Wechsel garantiert. Denn einfache Straßennässe verwandelt sich beim Sinken der Temperaturen rasch zu gefährlichem Glatteis.

Mitter_webExperten-Tipp – Günter Mitter, Reifenprofi von KFZ Technik Mitter: „Winterreifen bedeuten in der kalten Jahreszeit ein unverzichtbares Sicherheitsplus. Der Grip von Sommerreifen lässt bei winterlichen Straßenbedingungen spürbar nach. Der Grund: Bereits bei Temperaturen um die 7 Grad plus können die Gummimischungen von Sommerreifen verhärten. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von vier Millimetern ist lediglich als MINDEST-Anforderung zu betrachten. Ein früherer Reifentausch erhöht insbesondere bei stark winterlichen Verhältnissen Ihre Fahrsicherheit und die damit verbundene Fahrleistung.“

EUR 5.000 Geldstrafe
Verstöße gegen diese Vorschrift können zudem teuer werden. Die Geldstrafen fangen bei EUR 35 an und können bei Vorliegen einer Gefährdung mit bis zu EUR 5.000 geahndet werden. Weiters könnten Sie von der Polizei an einer Weiterfahrt gehindert werden.

Was sind Winterreifen?
Reifen gelten nur dann als Winterausrüstung, wenn in der Seitenwand eine Gravur mit der Aufschrift „M+S“ (gleichwertige, alternative Bezeichnungen sind: „MS“, „M.S.“, „M/S“, „M&S“ oder „M-S“) vorhanden ist und die Profiltiefe über die gesamte Reifenbreite mehr als 4 mm (bei Diagonalreifen 5 mm) beträgt. Das gilt auch für Ganzjahresreifen und Spikereifen. Der Autofahrerclub ÖAMTC rät dazu, immer vier gleiche Reifen mit einer Profiltiefe von mindestens 4 mm zu verwenden, die nicht länger als 4 Jahre in Gebrauch sind.

Welcher Reifen passt?
Wer sich einen neuen Winterreifen kaufen möchte, kann sich anhand diverser Testberichte einmal grundsätzlich informieren. Doch nicht jeder Testsieger passt für das eigene Auto und nicht jeder Test umfasst sämtliche Modelle. Also, was tun? Hier empfiehlt sich ein Gespräch mit einem der Reifenhändler in Feldkirchen. Der Experte kann Ihnen rasch sagen, welcher Winterreifen für Ihr Auto passend ist. Tipp: Im Zulassungsschein finden Sie auch die Angaben zu den benötigten Reifendimensionen.

2-Rad Center MehsnerExperten-Tipp – Mario Mehsner, Reifenprofi 2-Rad Center Feldkirchen: „Beim Räderwechsel müssen die Felgen mit einem Drehmomentschlüssel angezogen werden. Dabei werden die Bolzen bei Stahl- und Alufelgen mit unterschiedlichen Newtonmetern (Nm) angezogen. Alufelgen sind spröde, deshalb ist die Einhaltung der vorgeschriebenen Anzugsmomente aus Gründen der Betriebssicherheit besonders wichtig. Die Kontrolle, ob die Räder noch richtig gewuchtet sind, wird vor jeder Montage empfohlen. Die Folgeschäden unwuchter Reifen: Kaputte Radlager, ausgeschlagene Gelenke, ungleiches Abfahren der Reifen.“

EU-Reifenkennzeichnung
Ab November 2012 wurde die Wahl neuer Reifen auf dem Gebiet der EU durch die neuen Reifenkennzeichnungen erleichtert. Meist kleben sie direkt auf der Lauffläche des Reifes. Dem Fahrer ist es damit möglich, Werte wie Kraftstoffverbrauch, Nassgriff und Fahrgeräusche leichter miteinander zu vergleichen. Die Kraftstoffeffizienz der Reifen wird anhand der Rollwiderstandklassen A bis G angegeben. Denn durchschnittlich 20 Prozent des Kraftstoffverbrauchs eines Fahrzeugs, also jede fünfte Tankfüllungen, sind auf die Überwindung dieses Rollwiderstands zurückzuführen. Das heißt also: Am sparsamsten ist man mit einem Modell der Klasse A unterwegs. Dies ist vor allem bei den Markenreifen der Fall. Der höhere Anschaffungspreis macht sich durch deren Kraftstoffersparnis durchaus bezahlt! Die Nassgriffklassen A bis G dienen der Bewertung des Bremswegs auf nassem Fahrboden. Auch hier ist man mit der Klasse A am besten unterwegs. Bei mehr nassen als schneeweißen Straßen durchaus ein schlagendes Verkaufsargument.

Das externe Rollgeräusch wird in Dezibel gemessen. Die Hauptursache für den Verkehrslärm ist nicht der Motor, sondern der Reifen beim Abrollen auf der Straße. Je niedriger dieser Wert, desto „leiser“ ist man unterwegs. Man erkennt ihn an den gezeigten, schwarzen Wellen. Ist nur eine Welle schwarz, dann ist der Reifen geräuscharm. Genaueres verrät die danebenstehende Dezibelangabe.

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