Mit Vollgas durch die Kurve

Mit Vollgas durch die Kurve

Das Rennsport-Team: Bergrennfahrer Benjamin Duller, Mechaniker Christian Ronacher und Organisationstalent Elke Gratzer.

Der Feldkirchner Kfz-Meister und Unternehmer Benjamin Duller zeichnete sich beim heurigen Bergrennen in St. Urban als schnellster Kärntner im Tourenwagen aus: 3. Platz in der Gesamtwertung und Platz 1 in seiner Klasse!

Begegnet man dem bekannten Feldkirchner Kfz-Meister, Benjamin Duller, wird schnell klar: Dieser Mann hat Benzin im Blut! „Fahrzeuge, Motoren und Technik haben mich schon immer fasziniert“, schwärmt der 31-Jährige, der an seinen Boliden auch selbst herumschraubt und -bastelt.

Steiniger Einstieg

„Angefangen habe ich mit Autoslaloms in meinem Fiat Uno Turbo. So entdeckte ich auch meine Leidenschaft für den Rennsport“, erklärt der Unternehmer. 2015 fiel dann die Entscheidung in den Bergrennsport mit einem Mitsubishi EVO 6 einzusteigen. Doch das hatte seine Tücken. „Wir hatten während der Rennen ständig mit Aussetzern zu kämpfen“, erinnert sich Dulller an die Startschwierigkeiten. Unzählige Stunden wurde am Boliden herumgebastelt und das Fahrzeug so weit optimiert, bis endlich alles reibungslos funktionierte. „Dabei hat uns die Zusammenarbeit mit der Firma Komvet sehr viel weitergeholfen“, freut sich der Rennsportprofi.

Auf der Erfolgsspur

Im Vorjahr absolvierte Benjamin Duller dann den kompletten steirischen Bergralley-Cup, fuhr auf den 3. Platz in der Gesamtwertung und wurde im Gruppenranking Zweiter. Zeitgleich nahm er auch an der Österreichischen Bergmeisterschaft teil und sicherte sich den 3. Platz in seiner Division. Seit heuer ist er im neuen Flitzer, einem Ford Fiesta WRC EVO, unterwegs und trat damit zum Bergrennen in St. Urban an. Das Spitzen-Ergebnis: Dritter in der Gesamtwertung und 1. Platz in seiner Klasse E2-SH.

Vorbereitung zählt

„Es ist Voraussetzung, dass man die Strecke gut kennt. Ich schaue mir vorher Videos zur Streckenführung an. Und es gibt vor dem Rennen auch drei bis vier Trainingsläufe zum Einprägen des Streckenverlaufs. Außerdem muss man das Auto beherrschen können. Ich denke immer daran, dass ich nichts übers Knie brechen muss. Mir ist es lieber, ich fahre unfallfrei, heil und mit einem ganz gebliebenen Auto wieder heim. Gott sei Dank ist mir auch noch nie etwas passiert“, so Duller, der sich mit Ausdauersport fit hält. Zur Vorbereitung zählt aber auch, dass das Auto serviciert wird, beim Equipment alles passt und das ganze organisatorische Drumherum erledigt wird.

Tolles Team & Sponsoren

Als Unterstützung stehen Benjamin Duller dabei seine Lebensgefährtin Elke Gratzer und Mechaniker Christian Ronacher zur Seite. Duller: „Ein recht herzliches Dankeschön auch an alle Sponsoren, vor allem an mein Team Elke Gratzer und Christian Ronacher. Ich bin froh, dass so ein tolles Team hinter mir steht!“

Glücksmomente

„Das schönste Gefühl ist eigentlich, oben heil anzukommen und die begeisterte, jubelnde Zuschauermenge zu erblicken. Mir gefällt auch die Gemeinschaft der Rennsportler. Man ist unter Gleichgesinnten, führt Bezingespräche und tauscht sich untereinander aus!“

Nächstes Ziel

„Heuer werden wir bei den österreichischen Bergmeisterschaften teilnehmen und gesamt zehn Wettbewerbe absolvieren. In weiterer Folge nehmen wir die europäischen Bergmeisterschaften in Angriff, wenn es zeitlich reinpasst“, hofft der Selbständige. Wir drücken jedenfalls die Daumen!

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