Was die Mariensäule zu erzählen weiß

Was die Mariensäule zu erzählen weiß

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Die Säule selbst restaurierte man bereits bei ihrer Versetzung. „Jetzt wurde auch der Text gefärbelt, was die Inschrift wieder sichtbar werden ließ“, freut sich Dr. Hans Neuhold, ehrenamtlicher Archivkurator des Museumsvereines Feldkirchen, dem der Denkmalschutz sehr am Herzen liegt. Als der Feistritzer Restaurator, Walter Campidell, die Inschrift mit Farbe patinierte, kamen zwei Besonderheiten zum Vorschein.

Denkmal aus dem Jahre 1761 bestätigt
„Das Chronogramm wurde sichtbar. Dieses setzt sich aus lateinischen Groß- und Kleinbuchstaben zusammen, den sogenannten Zahlzeichen. Aus diesen geht hervor, dass die Mariensäule im Jahre 1761 errichtet worden ist“, erklärt Neuhold. Weiters konnte man ablesen, dass die Säule von Maria Anna Frasin gestiftet wurde – „zu ihren ewigen Angedencken“. „Ich konnte ihre Identität unlängst durch den Fund eines Dokumentes im Museumsarchiv nachweisen. Wir wissen jetzt, dass diese Person tatsächlich gelebt hat und dass die Mariensäule auch tatsächlich im Jahr 1761 hergestellt worden ist“, betont der engagierte Archivkurator. Pfarrer Bruder Wolfgang übernahm am Hauptplatz im Rahmen einer kleinen Feier die Enthüllungszeremonie am „Tag des Denkmals“. Im Anschluss lud Dr. Hans Neuhold ins Rathaus zum Lichtbildvortrag über die Denkmäler Feldkirchens.

 

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