Das Interview mit Roman A. Kril: „Wissen schützt LKW-Fahrer“

Das Interview mit Roman A. Kril: „Wissen schützt LKW-Fahrer“

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Roman Andreas Kril

RAK Bildungszentrum Feldkirchen

Tel.: 0650 / 304 60 33

 

Herr Kril, warum ist es wichtig, LKW-Fahrer laufend weiterzubilden?
Es ist wichtig, immer am Ball zu bleiben, weil sich die Gesetzeslage laufend ändert. So gibt es beispielsweise Änderungen beim Straßenkatalog, im Bereich der Ladungssicherung und bei Verstößen gegen die Sozialvorschriften. Bei letzterem werden bspw. 2018 die Strafen angehoben. Deshalb unterrichten wir bereits jetzt nach den neuen Standards, um unsere Kunden besser darauf vorzubereiten. Alle unsere Schulungen sind auf dem neuesten Stand und werden individuell auf Kundenwunsch abgehalten. Auch unsere neun Trainer werden laufend geschult. Weiters werden unsere Kurse vom Arbeitsinspektorat auch anerkannt.

Was passiert bei zu vielen Verstößen?
Eine der wichtigsten Änderungen in letzter Zeit betrifft das Verkehrsunternehmensregister. In diesem werden jegliche Kontrollen und auch die Strafen erfasst. Werden zu viele schwerwiegende Verstöße registriert, dann kann die Behörde eine Zuverlässigkeits-Prüfung des Firmeninhabers veranlassen. In allerletzter Konsequenz kann dies sogar bis zum Entzug der Konzession führen!

Viele gesetzliche Änderungen also. Ändert sich auch Ihr Kursangebot?
Ab nächstem Jahr werden wir Gefahrengut-Ausbildungen anbieten. Diese sind ohnehin für LKW-Fahrer, die mit Gefahrengut unterwegs sind, verpflichtend.

Warum ist das der Fall?
Dies ist wichtig, um einen korrekten und möglichst gefahrlosen Transport des Gutes sicherzustellen. Zusätzlich werden wir auch Schulungen für Ladungssicherheit anbieten – für Bau-Betriebe und das Baunebengewerbe wie beispielsweise Dachdecker, die LKWs bis zu 3,5 Tonnen lenken.

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