Köstlichkeiten aus unserer Region

Köstlichkeiten aus unserer Region

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Viele Bauern und landwirtschaftliche Betriebe setzen auf Regionalität, Natur- und Tierverbundenheit. Ein Ergebnis, das schmeckt. Wir haben uns umgehört und einige Highlights aus der Region vor den Vorhang geholt. Am besten, Sie gehen selbst einmal auf kulinarische Entdeckungs-Tour in Feldkirchen und Umgebung.

Am Biohof Schnitzer der Familie Obereder haben die Hühner leicht gackern: Freilauf, saftige Wiesen (immerhin 10 m2 pro Huhn), ein eigener Wintergarten, zahlreiche Sandkisten zum Scharren uvm. Bio-Landwirt Dieter Obereder über einen der vielen Unterschiede zwischen Bio und Konventionell: „In einem unserer Ställe sind 3.000 Hühner untergebracht. Ein konventioneller Betrieb dürfte hier bis zu 5.600 Hühner halten!“ Den Unterschied merkt man an der besseren Luftqualität, und dass die Hühner einfach mehr Platz für Bewegung haben. Die intensive Gelbfärbung des Dotters erhält man übrigens durch Zufütterung von Bio-Mais. Der Biohof Schnitzer bietet aber auch Bio-Angusfleisch und Bio-Nudeln.

Bauernhof-Eis
Das Nockberge Bauerhof-Eis der Familie Huber heißt nicht nur so, es wird auch tatsächlich am 1750 m gelegenen Bauernhof produziert. „Unser cremiges Eis wird aus unserer Vollmilch und unserem Rahm hergestellt. Natürlich werden all unsere Sorten ohne chemische Zusätze, Weichmacher, Farbstoffe, Volumenverstärker oder Haltbarmacher hergestellt“, erklärt Landwirt Hans-Peter Huber. „Wir bieten auch viele Sorbets an. Für dessen Herstellung verwenden wir nur reine Früchte!“

Bio-Frischfleisch
Bio-Masthühner und Rindfleisch bietet der Garger-Hof nähe St. Ulrich an. „Ab nächstem Jahr ist auch unser Rindfleisch bio-zertifiziert“, betont Landwirt Reinhard Pernig. Der Mutterkuh-Betrieb schlachtet bis zu fünfmal jährlich seine Rinder. „Unser hochwertiges Rindfleisch ist auf Vorbestellung erhältlich“, informiert Pernig. Das Bio-Hühnerfleisch ist überigens in den Monaten April bis Oktober ab Hof erhältlich. „Das Wichtigste ist für uns die Regionalität. Wir sind geerdete Menschen, die mit der Natur leben. Wir haben schon immer Bio-Landwirtschaft betrieben, doch jetzt haben wir das auch offiziell gemacht!“

Buschenschank
Prämierte Köstlichkeiten gibt es bei der Buschenschank Sonnleitnhof in St. Urban. So wurde man Alpe-Adria-Sieger bei der Rohpökelverkostung 2016/2017. Zudem ist man Genusskrone Landessieger für den Apfelwein Braeburn und den luftgetrockneten Bauchspeck. Ab heuer NEU: Kärntner Molkeschwein, Bauern-Gin & Kaffee-Schoko-Geist.

Alles Kuddelmuddl
Bei der Buschenschank und Jausenstation Bürger am Maltschacher See sorgen Karl und Tina für regionale Schmankalan. Bei den Gästen besonders beliebt ist das riesige Kuddlmuddl-Brot. Auf dem großen, frisch gebackenen Bauernbrot findet alles Platz, was schmeckt: Speck, Salami, Schinken, Schweinsbraten und Glundner – natürlich alles hausgemacht. Als Krönung oben drauf kommen noch Eier, Krenn, Essiggurkerl, knackige Paprika und gartenfrische Gurken. Ein Hit sind aber auch Most, Selbstgebrannter sowie die Leber- und Blutwurst.

Dämmerschoppen
Die Jausenstation Stubinger in Bach, Gemeinde St. Urban, verwöhnt ihre Besucher nicht nur mit eigenen köstlichen Produkten aus naturnaher Landwirtschaft, sondern auch musikalisch! Am 5. Juli startet „Buggl Volte“ wieder in die legendäre Dämmerschoppen-Saison. Und das schon seit 36 Jahren! Die Idee dazu entsprang Valentin Stubinger sen., der damals als Profi Musik machte. Angefangen hat man in kleiner Runde mit bis zu 50 Personen. Jetzt zählt man viele hunderte. Mit dabei ist auch immer das „Falkerter Skilehrer-Trio“. Viel Spaß!

Schmankerl-Hit
Die Jausenstation Staudacher in Flatschach ist für ihre warme Rippalan mit Kraut- und Kartoffelsalat bekannt. Einziger Wermutstropfen, die kulinarische Köstlichkeit muss vorbestellt werden. Wer einfach nur mal so vorbeischaut, den erwarten hauseigene Spezialitäten wie Hirschwürstl, Speck, Salami, Käse uvm. Tipp: Man kann sich die bäuerlichen Köstlichkeit für seine Feierlichkeiten auch liefern lassen, es gibt nämlich einen Catering-Service.

Zünftige Hüttengaudi
Wer die Steinwenderhütte erreichen will, muss etwas wandern. Keine Sorge, der Weg ab der Kanzelhöhe ist gemütlich, ja fast eben. Das lohnt sich, denn die älteste und liebevoll bewirtschaftete Hütte auf der Gerlitze ist ein lohnender Ausflugstipp. Nicht nur wegen der schönen Aussicht, sondern auch wegen der Schmankerln, die von Wirtin Manuela auf einem traditionellen Holzherd zubereitet werden. Zum Teil noch nach uralten Rezepten.

A urige Jausn
Am Hof der Familie Kraßnig herrscht urige Stimmung. Von der Buschenschenke Hanebauer hat man auch einen atemberaubenden Blick auf die Karawanken. Berühmt und allerorts bekannt ist man für den mehrfach prämierten Gurktaler Luftgeselchten Speck. Auch bei Salami & Co. hat man die Nase vorne. Mehrfach Gold bei der Kärntner Rohpökelwarenprämierung! Zu empfehlen ist auch Omas Reindling. „Am Muttertag bekommt bei uns jede Mutter als Geschenk ein Stück Reindling vom Chef persönlich serviert“, so Johann Kraßnig sen. Heuer hat man übrigens neue Öffnungszeiten. Noch bis 10. Juni hat die Buschenschank immer Donnerstag bis Sonntag ab 14 Uhr geöffnet.

 

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