Immobilien als Wertanlage liegen im Trend

Immobilien als Wertanlage liegen im Trend

- in Finanzen & Steuern
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Sie haben Geld übrig und möchten in eine Immobilie investieren? Wer eine Zweitwohnung kauft und diese dann vermietet kann durchaus Profit machen. Allerdings sollten beim Kauf auch Faktoren wie Lage, Vermietbarkeit, Infrastruktur und Ausstattung mit berücksichtigt werden.

Zugegebenermaßen sollte man über eine größere Summe an Eigenkapital verfügen, damit man in Immobilien anlegen kann. Muss dafür extra ein Kredit aufgenommen werden, fallen nämlich Zinsen an. Und das schmälert den Profit. Doch wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann durchaus Gewinn machen. Auch als Altersvorsorge ist eine Immobilie wertmäßig kaum zu schlagen. Bringt sie doch im Alter zusätzliche Einnahmen.

Kein Gewinn ohne Risiko
Die Brutto-Rendite schwankt zwischen 4 % und 5 %. Aber Achtung: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko.

Was will der Markt?
Ob sich die Immobilie als Wertanlage bezahlt macht oder nicht, hängt noch von anderen Faktoren ab, wie beispielsweise Vermietbarkeit, Lage, Infrastruktur und Ausstattung. Trifft die Wohnung nämlich nicht den Zeitgeist, drohen Leerstehungen und damit Verlust.

Stadt vor Land
Damit die Immobilie über Jahrzehnte ihren Wert behält, lohnt sich ein Blick auf die Lage. Generell sind eher Ballungszentren zu bevorzugen, da davon auszugehen ist, dass ihr Wert gleich bleibt bzw. noch steigt. Auch Standorte, an denen es nur wenige Unternehmen gibt, sind eher ungeeignet. Wandern die Betriebe ab, sinkt auch der Wiederverkaufswert. Ausnahmen bilden natürlich sehr gefragte Gegenden, wie beispielsweise die Seenregion.

Besser nah als fern
Wo kann man einkaufen? Wie weit ist es bis zum nächsten Arzt? Gibt es auch eine Schule? Wo ist das nächste Café oder Restaurant? Eine gute Infrastruktur erhöht die Attraktivität der Immobilie für den Mieter. Im Idealfall kann man alles auch zu Fuß erreichen.

Zeitlos vor Trend
Trends kommen und gehen. Stattet man seine Immobilie zu modern aus, kann sie in ein paar Jahren „veraltet“ wirken. Daher bei Wänden, Böden, Fliesen und Sanitär eher auf zeitlose Designs setzen. Und wer soll überhaupt einziehen? Familien bevorzugen Wohnungen mit Gärten. Ältere Semester setzen auf Barrierefreiheit, frei zugängliche Bäder und Einstiegshilfen. Studenten und Singles bevorzugen hingegen kleine Wohneinheiten.

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