G’schmackigs Brot und köstliche Marmelade

G’schmackigs Brot und köstliche Marmelade

Kärntens beste Brote und Marmeladen wurden diese Woche beim Kärntner Bildungstag im Amthof Feldkirchen ausgezeichnet.

Bei der 9. Kärntner Brotprämierung hatten bäuerliche Direktvermarkter und Familienbetriebe die Möglichkeit, sich am Produktwettbewerb zu beteiligen. Im Vorfeld hatten 52 Betriebe 93 Brote in den Kategorien klassisches Bauernbrot, Vollkornbrot, Ölsaatenbrot und Brotspezialitäten eingereicht.

Bestes Brot

Die Fachjury hatte es diesmal aufgrund der Vielfalt der Produkte besonders schwer. Die reichte vom klassischen Bauernbrot über Waldstaude- und Hadnbrot bis hin zum Apfelbrot. Insgesamt vergaben die Experten unter der Leitung von Ing. Eva Lipp, Landwirtschaftskammer Steiermark, 35 Gold-, 16 Silber- und 19 Bronzemedaillen. Das standardisierte, international anerkannte Prüfschema gab die Kriterien Form, Herrichtung, Krume, Oberfläche, Kaubarkeit, Geruch und Geschmack vor. Auch das Brot der Familie Spieß vom Kölblhof in Maltschach wurde prämiert. Bronze für das Körndlbrot und Silber fürs Roggenbrog.
Bauernbrot ist einzigartig und individuell. Nur natürliche Zutaten wie Roggenmehl, teilweise Weizenmehl oder andere Getreidesorten, Wasser, Natursauerteig, Salz, Gewürze und eventuell Hefe werden zum Backen verwendet. Brotbacken ist eine sehr alte Tradition und wird seit Generationen auf den Höfen weitergegeben. Viele Betriebe haben sich heute auf einen eigenen Getreideanbau und aufs Brotbacken spezialisiert. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Betriebseinkommen. Um die Vielfalt der traditionellen Brotbackrezepturen zu erhalten, gibt es bei der Brotprämierung die Kategorie „Bäuerlicher Familienbetrieb“. Diese Kategorie ist jenen Betrieben gewidmet, die für den Eigenbedarf Brot backen und sich Weiterqualifizieren möchten.

Obst köstlich verfeinert

Bei der 4. Kärntner Marmeladenprämierung hatten 21 bäuerliche Betriebe 76 Proben eingereicht. Die Kategorien lauteten reinsortige Marmeladen, Mischmarmeladen, Gelee und Spezialitätenraritäten. Ing. Siegfried Quendler, Leiter des Obst- und Weinbauzentrums der Landwirtschaftskammer Kärnten, leitete die Jury. Die geschulten Sensoriker legten bei den eingereichten Marmeladen und Fruchtaufstrichen besonderen Wert auf deren Textur, Fruchtcharakter, Geruch, Geschmack und Harmonie. Insgesamt vergab die Jury 27-mal Gold, 19-mal Silber und 25-mal Bronze.
Marmeladekochen ist eine Kunst. Das Geheimnis liegt darin, den heimischen Rohstoff Obst so einzusetzen, dass der Geschmack der Frucht im Vordergrund steht. Zucker und andere Zutaten dienen nur der Abrundung der Produkte. Die Vielfalt der Rezepturen und die Liebe zum Produkt spiegelten sich in der Produktpalette wider. Diese reichte von der klassischen Erdbeermarmelade über diverse Gelees bis hin zu exquisiten Chutneys für den besonderen Feinschmecker.
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