Faszination Feuerwehr

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Welches Kind wollte nicht schon einmal Feuerwehrmann werden? Im Bezirk Feldkirchen bieten acht Feuerwehren die Ausbildung dazu an. Der Einstieg ist bereits ab 10 Jahren möglich. Eine Freizeitbeschäftigung, die Sinn macht.

Acht Feuerwehren bilden im Bezirk Feldkirchen Kinder und Jugendliche zu angehenden Feuerwehr-Männern & -Frauen aus. Johannes Uhr, unterwegs als Bezirksfeuerwehr-Jugendbeauftragter, kennt die genauen Zahlen: „14 Mädchen und 64 Burschen sind derzeit bei uns aktiv dabei!“ Bei richtigen Einsätzen sind sie natürlich noch nicht vor Ort. Das geht erst ab 16.

Einstieg ab 10 Jahren
Ab dem vollendeten 10. bis zum 15. Lebensjahr kann man somit bei der Feuerwehrjugend aufgenommen werden. „Wir bringen den Kindern und Jugendlichen die ersten Schritte der Feuerwehr-Grundausbildung näher“, erklärt Uhr. Dazu gehört auch, dass man weiß, wie eine Unfallstelle zu sichern ist. Oder wie man einen Notruf, egal, ob für Feuerwehr, Rettung oder Polizei, richtig absetzt. Auch der Umgang mit Löschgeräten wird geübt. „Mit der Feuerwehrjugend wollen wir nicht nur unseren Nachwuchs sichern“, verrät Uhr und erklärt weiter „wir wollen Jugendlichen auch eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten und sie zu wertvollen Menschen in unserer Gesellschaft erziehen.“

Kameradschaft
Weiters wird gezielt darauf hingearbeitet, dass man im Team reibungslos funktioniert. „Es ist wichtig, dass man sich gegenseitig vertraut, um die anstehenden Gefahren im Feuerwehr-Alltag bewältigen zu können“, so Uhr über die tragende Rolle der Feuerwehr-Kameradschaft. Damit die Kids und Teens ebenfalls zu einer Einheit verschmelzen, wird neben Übungen und Bewerben einiges gemeinsam unternommen: Radausflüge, Kirchtage, Eröffnung von Musikfestivals, Kinobesuche usw. Besonders beliebt sind die Zeltlager im Sommer. „Wir machen Übungen und Bewerbe. Aber dann geht‘s zum Lagerfeuer, Würstel grillen und Spielen!“

Toleranz
Der Feuerwehr-Nachwuchs lernt rasch Verantwortung zu übernehmen. Großgeschrieben wird aber auch die Toleranz. Denn Vorurteile sind beim Helfen fehl am Platz. Uhr: „Es ist wichtig, die Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Unabhängig von Weltanschauung, Religion, Politik oder Nationalität!“

 

Bürgermeister Martin Treffner: „Die acht Feuerwehren St. Urban, Tschwarzen, Glanegg, Radweg, Steindorf, Tiffen, Gnesau und Himmelberg bilden derzeit 14 Mädchen und 64 Burschen aus. Mindestens einmal pro Monat trifft sich der Feuerwehr-Nachwuchs zum Üben. Vor Bewerben natürlich öfters. Kinder von 10 bis 12 Jahren nehmen an Einzelbewerben teil. Jugendliche von 12 bis 15 Jahren schon an Mannschaftsleistungsbewerben. Dabei nimmt man viel mehr mit, als „nur“ Wissen: Kameradschafts-Sinn, Teamgeist, Toleranz und den Mut, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen. Gefällt dem Nachwuchs das Feuerwehr-Geschehen, kann man ab dem 16. Lebensjahr auch an Einsätzen mitwirken und so aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr werden. Großen Dank an dieser Stelle an alle Mitglieder, die unzählige Stunden – freiwillig und unentgeltlich – im Dienste der Menschen leisten!“

K O N T A K T

Die Feuerwehr-Jugend – hier wird ausgebildet

FF St. Urban, FF Tschwarzen, FF Glanegg, FF Radweg, FF Steindorf, FF Tiffen,
FF Gnesau und FF Himmelberg

Kontakt: Bezirksfeuerwehr-Jugendbeauftragter Johannes Uhr, E-Mail: johannesuhr@gmx.at

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