Lebensrettender „Defi“ auf der Hochrindl

Lebensrettender „Defi“ auf der Hochrindl

Defibrillator-Station bei der Zirbenlift-Hauptkassa. Im Bild SHL-Lifte Betriebsleiter Harald Dörfler (li.) mit Andreas Lukas.

Er ist wohl einer der wichtigsten Lebensretter, wenn Menschen einen Herzinfarkt erleiden, der Defibrillator, kurz „Defi“. Vor Kurzem wurde auf der Hochrindl, direkt beim großen Parkplatz, bei der Zirbenlift-Hauptkassa, eine Defi-Station errichtet.

Liftbetreiberin Mag. Alexandra Bresztowanszky: „Eine Herzattacke geschieht meist plötzlich, es gehen ihr oft keinerlei Symptome voraus, umso wichtiger ist es, dass nach einem Herz-Kreislauf-Notfall mit einem Defi rasch lebensrettende Maßnahmen durchgeführt werden können! Die neue Defi-Station ist ein Gemeinschaftsprojekt finanziert vom Tourismusverein und der SHL Hochrindl Lifte GmbH.“

Einfache, selbsterklärende Bedienung
Ein Defi ist wirklich einfach zu bedienen, und jeder kann das! Die Handhabung wird während des Einsatzes leicht verständlich erklärt. Das Gerät gibt während des gesamten Einsatzes detaillierte akustische bzw. optische Anweisungen, die durch die Reanimation führen. Es erkennt automatisch, ob eine Herzrhythmusstörung vorliegt oder nicht. Nur wenn dies der Fall ist, wird eine entsprechende Schockabgabe möglich. Somit ist das Gerät 100%ig vor Missbrauch sicher und lässt auch keine Fehlanwendung zu.

Wichtig zu wissen
Das Gesetz regelt übrigens, dass eben auch Laien, d.h. Personen ohne entsprechende Ausbildung, jederzeit defibrillieren dürfen. Sollte die Anwendung des Defibrillators erfolglos bleiben, können Laien rechtlich nicht belangt werden!

Fakten
Laut Rotes Kreuz gehen zwei Drittel aller Todesfälle in Österreich auf das Konto von Herz-Kreislauferkrankungen zurück. Mit ca. 15.000 Toten pro Jahr ist der plötzliche Herztod besonders heimtückisch. Ca. 5.000 Zwischenfälle passieren völlig unvermutet außerhalb von Krankenanstalten. Um flächendeckend versorgt zu sein, sollten lt. ÖRK bis zu 15.000 Defis installiert werden. Rasch eingesetzt hilft er neurologische Schäden zu verhindern. Das kommt allen zugute: Patienten, Angehörigen, Krankenhäusern und damit natürlich auch der Volkswirtschaft.

Foto: KK, © SHL Lifte GmbH

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