10 Jahre Begegnungskindergarten St. Ulrich und der neue Zubau wurden gefeiert – mit Sicherheitstag!

10 Jahre Begegnungskindergarten St. Ulrich und der neue Zubau wurden gefeiert – mit Sicherheitstag!

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Die Diakonie de La Tour mit dem Kindergarten-Team St. Ulrich und Stadtgemeinde Feldkirchen luden am vergangenen Samstag zum Begegnungsfest mit Sicherheitstag auf die große Wiese vor dem Kindergarten. Dabei wurde auch der Zubau des Kindergartens offiziell eröffnet sowie das 10-jährige Bestandsjubiläum gefeiert.

Vor zehn Jahren erfolgte der Spatenstich für den Kindergarten St. Ulrich bei Feldkirchen, bereits 2009 zog mit den ersten 25 Kindern „Leben“ ins Haus ein. Aber nicht nur Kinder, auch Seniorinnen und Senioren hielten damals Einzug. Die Besonderheit des Kindergartens St. Ulrich der Diakonie de La Tour war und ist das Konzept eines „Begegnungskindergartens“. Senioren aus der Umgebung sind eingeladen, den Kindergarten zu besuchen, mit den Kindern zu spielen, zu lachen und Gemeinsames zu erleben. Die Seniorinnen und Senioren kamen und kommen regelmäßig, manche wöchentlich, manche nur einmal im Jahr, wenn es zum Beispiel darum geht, Maipfeiferln zu bauen. Drei der Seniorinnen kommen schon seit zehn Jahren in den Kindergarten. Mr. Janet, gebürtige Britin aus London, bringt den Kindern sogar spielerisch Englisch bei. Im Jahr 2014 wurde eine zusätzliche Kleinkindgruppe eröffnet und 2018 der nun neue Zubau für eine weitere Kindergartengruppe fertiggestellt. Heute besuchen 70 Kinder im Alter von 1-6 Jahren den Begegnungskindergarten St. Ulrich.

Helle, freundliche Räumlichkeiten
Gebaut wurde der helle und freundliche Kindergarten sowie der Zubau von der Landeswohnbau Kärnten (LWBK). „Als gemeinnützige Wohnbaugesellschaft, im Eigentum des Landes Kärnten, freut es uns, dass wir dieses wertvolle Projekt, als Ausnahmegeschäft zum sozialen Wohnbau, in Zusammenarbeit mit Stadt und Land umsetzen konnten“, betonte der anwesende Geschäftsführer Wolfgang Ruschitzka. „Der Begegnungskindergarten zeichnet sich durch eine qualitativ, sehr hochwertige Bauausführung aus und wurde als reiner Holzbau errichtet.“

Begegnungsstätte
Betrieben wird der Kindergarten seit Anbeginn von der Diakonie de La Tour im Auftrag der Stadt Feldkirchen: „Wir freuen uns über den Zubau und ganz besonders darüber, dass unser Konzept des Begegnungskindergartens so gut angenommen wird“, so Pfarrer Mag. Dr. Hubert Stotter, Rektor der Diakonie de La Tour. „Die Begegnungen zwischen Jung und Alt sind von unschätzbarem Wert, verbinden Generationen und tragen mit dazu bei, dass der Kindergarten so gut in das Dorfleben integriert ist. Ein herzliches Dankeschön an Stadt Feldkirchen und Land Kärnten, dass der Zubau möglich war.“

Alle halfen mit
Dass die Gemeinschaft in St. Ulrich funktioniert, wurde auch bei den Vorbereitungen für das Fest deutlich: So packten Stadtgemeinde, Dorfgemeinschaft, Feuerwehr St. Ulrich & Feldkirchen, Schule, Elternverein, Musikschule Feldkirchen und zahlreiche andere Partner mit an und organisierten gemeinsam das große Fest. Bereichert wurde der offizielle Teil durch Gesangs-Einlagen des örtlichen Kindergartens und der Volksschule. Als eloquenter Moderator erwies sich auch Hansjörg Szepannek. Nach der Eröffnung fand ein Sicherheitstag mit Erlebnisstationen für Kinder und Erwachsene statt. Am Stationen-Plan standen: Feuerwehr und das das Rote Kreuz im Notfall-Einsatz, Polizei, Rettungshundebrigade-Vorführung und der Kärntner Zivilschutzverband mit Quizfragen zur Sicherheit. Kindergartenleiterin Gerlinde Kollegger berührte mit ihrer Rede: „Sehen wir zu unserer Linken und zu unserer Rechten. Wir werden hier Menschen finden, die unser Herz berühren und unser Leben bereichern!“

Adabei
Feldkirchens politische Führungsspitze lies sich diesen Tag nicht entgehen und trat geschlossen auf: Bgm. Martin Treffner, Vize Karl Lang, Vize Siegfried Huber, Schulreferent StR Herwig Tiffner, StR Herwig Röttl, StRin Renate Dielacher, StR Andreas Fugger. Weiters: KO LAbg. Herwig Seiser. Auch Ex-Landeshauptmann Gerhard Dörfler war vor Ort, um sich an die damalige Entscheidung, hier einen Kindergarten zu bauen, zu erinnern: „Den Stein ins Rollen brachte der Brief eines 13-jährigen Mädchens. Darin stand: Überall gibt es Kindergärten im Ort. Nur bei uns in St. Ulrich nicht! Warum eigentlich?“

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